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Hüft- und Beckenheber


Allgemeiner Hinweis:
Eine kräftige Muskulatur im Beckenbereich ist eine wichtige und optimale Voraussetzung für das anschließende Training der Beinmuskulatur sowie für den Wiedereinstieg in alle Lauf- und Spielsportarten.
 

Allgemeine Indikationen:
Nach Verletzungen der Unteren Extremität. Besonders nach lang anhaltender Ruhigstellung des Beines, wie z. B. nach Oberschenkelbrüchen oder Verletzungen des oberen Sprunggelenkes. Patellaspitzensyndrom, Shin Splint und Leistenprobleme. Diese Übungsform ist nach der akuten Phase sehr gut einsetzbar.

Wirkung:
Kräftigung der Gesäßmuskulatur mit koordinativem Anspruch der Rumpf - und Beckenmuskulatur, um sich auf dem Ball zu halten.
 

Material:
Gymnasikball/Pezziball (alternativ Stuhl).
 

Ausgangsstellung:
Rückenlage, Arme zur Seite abgespreizt, Füße sind auf dem Ball.


Ausführung:
Die Beine auf den Ball legen maximal bis zur Kniekehle. Das Gesäß wird nun vom Boden gelöst und nach oben gedrückt, so dass es eine Linie zwischen Rumpf, Becken und Bein ergibt. Kurz halten und wieder langsam ablassen Vor dem Ablegen wieder das Gesäß anheben. Alternativ kann man ein Bein vom Ball lösen, in der Luft halten und dann die Übung ausführen.


Allgemeine Hinweise:

© Bilder und Texte Sportmed24.
Die dargestellten Übungen sind nur ein kleine Auswahl möglicher präventiver und therapeutischer Maßnahmen. Sportmed24 weist ausdrücklich darauf hin, dass bei Verletzungen und Erkrankungen immer der behandelnde Arzt und Physiotherapeut die Übungsauswahl bestimmt und die Ausführung von Reha- und therapeutischen Maßnahmen von medizinischen Fachpersonal erklärt und überwacht werden muss. Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Sportmed24 zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen, einer Eigenmedikation oder von krankengymnastischer oder physiotherapeutischer Maßnahmen verwendet werden.

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